Am 19. Februar trafen sich ca. 50 Landfrauen und Interessierte zu einer Zentralen Informationsveranstaltung (ZIV), um mit Prof. Dr. Braun von der Universität in Rostock über die aktuellen Auswirkungen der Finanzkrise von 2007-09 zu diskutieren.
„Die Welt steckt mitten in einer Finanz- und Wirtschaftskrise“, so Professor Braun, die in einer deutlichen Abschwächung des globalen Wirtschaftswachstums mündet. Noch sind die Auswirkungen und Folgen dieser Krise nicht im vollen Umfang abzusehen, einige Ursachen scheinen dagegen erkannt: Ein Mangel an international koordinierten Regeln, zu wenig Transparenz und unzureichende Kontrollmechanismen haben Fehlanreize gesetzt und es der Finanzwirtschaft ermöglicht, unüberschaubare Risiken einzugehen.
Gegenwärtig ziehen die verschiedenen Akteure weltweit Lehren aus dieser Krise und versuchen mittels Konjunkturpaketen, das Abgleiten in die Rezession zu verhindern oder den Abschwung zumindest abzumildern – so auch in Deutschland. Prof. Braun bemängelt, dass das Konjunkturpaket in Deutschland nur in „Beton“ investiert und nicht in Köpfe, d.h. die Investition in Bildung ist nicht vorgesehen. Da sollte schnellstmöglich ein Umdenken stattfinden..
Cornelia Leppelt, Referentin BÖ
Am 02.03.2010 findet von 09.00 - 16.30 das Tagesseminar „Excel im Büroalltag“ in der Geschäftsstelle des LAND-FRAUENVERBANDES in Neubrandenburg statt. Als Dozenten konnten wir Dirk Teuscher gewinnen. Laptops können mitgebracht oder von uns gestellt werden. Der Teilnehmerbeitrag beträgt 40,00 €. Anmeldungen bis 26.02.09 bitte telefonisch unter 0395/4306210 oder per Mail an landfrauen-mv@t-online.de
Marion Zampich, GF
Pressemitteilung des Deutschen LandFrauenverbandes e.V. (dlv) vom 20. Januar 2010
Einkommenskombinationen haben sich im ländlichen Raum zu einem vielseitig nutzbaren Instrument entwickelt, da ist sich der Deutsche LandFrauenverband sicher: Für Familien ist es eine Möglichkeit für zusätzliche Einkommensquellen, für die Landwirtschaft ist es ein wichtiges Instrument zur Anpassung an den agrarstrukturellen Wandel und regionale Akteure erhoffen sich dadurch Bleibeperspektiven.
„Was vor vielen Jahren mit Urlaub auf dem Bauernhof und Partyservice begann, hat sich inzwischen zu einer breiten Palette innovativer Dienstleistungen entwickelt, die zunehmend die Wirtschaftskraft der Regionen stärken“, erklärt Hannelore Wörz, Erste Vizepräsidentin des Deutschen LandFrauenverbandes. Dabei spielen LandFrauenservice-Angebote bei der Einkommenskombination im ländlichen Raum eine zentrale Rolle. Diese Angebote versorgen Küchen in Landhotels, Bauernhofcafés oder bieten als Direktvermarkter frische Produkte an.
LandFrauenservice kann aber noch mehr: Die Gütersloher LandFrauen werden z. B. immer häufiger für so genannte „Aufbauende Hilfen“ gerufen - spezielle Betreuungsaufgaben für Menschen in schwierigen sozialen Situationen, meist Kinder und Senioren. Grundlage für diese Einsätze ist das hauswirtschaftliche Know-how, mit denen auf praktisches aktives Therapieren durch Vor- oder Mitmachen gesetzt wird.
Viele LandFrauen nutzen zudem die Kraft der Gemeinschaft und haben sich in Netzwerken zusammengeschlossen. „Die so geschaffenen gemeinsamen Plattformen für Werbung und Kommunikation bringen viele Vorteile“, betont Wörz. So gebe es beispielsweise in Baden-Württemberg die Interessengemeinschaften „Kräuterpädagoginnen“ und „Bauernhof erleben“.
Für den Deutschen LandFrauenverband sind die Einkommenskombinationen ein Erfolgsmodell. „Dafür ist es jedoch notwendig, dieses Modell aus seiner Nische zu holen und eine breite gesellschaftliche Akzeptanz zu erreichen“, fordert Wörz. Der Verband empfiehlt dazu die Erfahrungen der LandFrauen zu nutzen. Näheres dwir heute mit unserem Kongress den Startschuss geben“, so Scherb.
V.i.S.d.P. Monika Larch, dlv
Pressemitteilung des Deutschen LandFrauenverbandes e.V. (dlv) vom 15. September 2009
„Es muss uns gelingen, das Alltägliche, das der HausWirtschaft anhängt, exklusiv zu machen. Aus Hausmeistern sind längst Facility Manager geworden – diese Berufsgruppe hat den Sprung in die Professionalität geschafft. Machen wir es ihnen nach!“ Mit diesem Appell wendet sich Brigitte Scherb, Präsidentin des Deutschen LandFrauenverbandes (dlv), an die Teilnehmer des Kongresses des dlv „Profession HausWirtschaft - quo vadis?“ am 15. September 2009 in Berlin, um das Hauptanliegen der Tagung zu verdeutlichen.
Viel zu oft kommt es zu einer Vermischung der Bereiche „HausWirtschaft als Alltagskompetenz“ und „Hauswirtschaft als Profession“. Der Deutsche LandFrauenverband möchte mit dem Kongress für eine stärkere Trennung der beiden Bereiche sensibilisieren, da durch diese Vermischung bereits massive Folgen für den Berufsstand zu spüren sind. Ein Beleg dafür ist die Tatsache, dass der Fachkräftebedarf nicht mehr gedeckt werden kann.
Das Bild der Hauswirtschaft in der Öffentlichkeit ist durch die Einstufung als Alltagskompetenz verzerrt und spiegelt nicht die Möglichkeiten der Profession wider. In den letzten Jahren hat sie sich zu einem zukunftsorientierten Dienstleistungsbereich mit zunehmenden professionellen Anforderungen entwickelt. Die Nachfrage nach personenbezogenen und haushaltsnahen Dienstleistungen wird in den nächsten Jahren sogar noch ansteigen. Daher gilt es das Bild der Hauswirtschaft in der Öffentlichkeit zu korrigieren und den Beruf für junge Frauen und Männer interessant zu machen. „Die vorhandenen Defizite müssen beseitigt werden, dafür wollen wir heute mit unserem Kongress den Startschuss geben“, so Scherb.
V.i.S.d.P. Monika Larch, dlv
Pressemitteilung des LandesFrauenrates M-V e.V. vom 14. September 2009
Der Ministerpräsident empfing den Vorstand des Landesfrauenrates, in dem auch unser Landesverband vertreten ist, heute zu einem konstruktiven Meinungsaustausch in der Staatskanzlei.
„Wir wollen, dass die erfolgreiche Familien- und Kinderpolitik der Landesregierung stärker mit den Zielen Gleichstellung der Geschlechter und der besseren Vereinbarkeit von Erwerbs- und Privatleben verbunden wird. Dazu gehört auch die konsequente Anwendung der geschlechtergerechten Sprache in der Verwaltung“, betont die Vorsitzende Eva-Maria Mertens.
Im Ergebnis der Beratung bestand Konsens, die Frauen und Gleichstellungspolitik des Landes stärker über die Landesgrenzen hinaus als Standortvorteil zu präsentieren.
Eva-Maria Mertens, Vors. LFR M-V e.V.