Rostock - Wie können wir in der laufenden Förderperiode des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung ländlicher Räume (ELER)noch besser Gleichstellung als Querschnittsziel verankern? Welche Möglichkeiten bietet "LEADERralternativ" für die Umsetzung gleichstellungspolitischer Handlungsschwerpunkte und wie können Projekte dazu initiiert werden?
Das sind zentrale Fragestellungen, die IMPULS MV, Fachgruppe Regionalentwicklung, gemeinsam mit dem LAND-FRAUENVERBAND M-V e.V. bearbeiten will. Eine erste Zwischenauswertung des ELER hat gezeigt, dass die Umsetzung von Gleichstellung in diesem Förderbereich noch weiter ausgebaut werden muss. Die Anwendung der Doppelstrategie, zum einen alle Maßnahmen und ihre Wirksamkeit unter Gleichstellungsaspekten zu betrachten (Gender Mainstreaming) und zum zweiten mit speziellen Projekten auf Ungleichheiten zu reagieren, fließt noch zu wenig in tatsächliches Handeln der LEADER-Aktionsgruppen ein. Damit dieses noch besser gelingt, wollen sich die Landfrauen, als gesetzte Vertreterinnen in allen Leader-Aktionsgruppen, gemeinsam mit den Fachfrauen von IMPULS MV dafür handwerkliches Rüstzeug erarbeiten. Weiterhin werden die Workshops auch dazu dienen, neue Projektideen anzuregen, um in den laufenden LEADER-Wettbewerb unseres Landes zur Daseinsvorsorge die Gleichstellungsziele mit einzubeziehen und umzusetzen.
Termine der geplanten Workshops:
Planungsregion Vorpommern: 23. Februar 2012
Planungsregion Westmecklenburg: 14. März 2012
Planungsregion Mecklenburgische Seenplatte: 30. März 2012
Planungsregion Mittleres Mecklenburg: 03. April 2012
23.02.2012 - Kontakt: Heidemarie Müller, Regionalstelle Vorpommern-Anklam
Am 24. Juni trafen sich die Delegierten der 15 Kreisvereine des LAND-FRAUENVERBANDES Mecklenburg – Vorpommern zu ihrer jährlichen Mitgliederversammlung im „Lokschuppen“ in Prenzlau. Im Mittelpunkt standen die Ergebnisse des letzten Berichtszeitraumes und die Schwerpunkte der weiteren Arbeit.
Die Vorsitzende, Angela Peters konnte eine gute Bilanz präsentieren. Die Mitglieder trugen in bewährter Weise zu einem lebendigen und mannigfaltigen Dorfleben bei, z.B. bei Dorf- und Kinderfesten, bei Kreiserntefesten, beim Entedankfest des Landes, beim Mühlentag, am „Tag des offenen Hofes“, bei Pflügerwettbewerben. Sie trafen sich zu Vorträgen und Fachexkursionen, Theater- und Kinobesuchen, zu Sport- und Spielrunden. LANDFRAUEN beteiligten sich u.a. an der Arbeit in LEADER-Regionalgruppen, im Landesfrauenrat e.V., in Fachausschüssen des Deutschen Landfrauenverbandes und in Gremien des Bauernverbandes unseres Bundeslandes. Eine lebendige Diskussion unterstrich das Engagement der LANDFRAUEN und zeigte Mittel und Wege auf, beim Erreichten nicht stehen zu bleiben.
Die Delegierten beschlossen des weiteren die Hauptaufgaben für die nächsten Monate: die aktive Mitgestaltung des kommunalen Lebens und die Wahrnehmung des Wahlrechts am
4. September d. J., die Pflege bäuerlicher Traditionen und alter Kulturwerte, das Engagement für den Verbraucherschutz, die Gewinnung neuer Mitglieder, die Organisation von Weiterbildungsveranstaltungen, die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Partnern und Förderern und eine vielseitige Öffentlichkeitsarbeit.

„Der Landesregierung ist es wichtig, frühzeitig gesunde Ernährungsgewohnheiten unserer Kinder und Jugendlichen zu fördern“, sagte der Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Dr. Till Backhaus heute in Neustrelitz anlässlich der Auftaktveranstaltung für den aid-Ernährungsführerschein.
Daher habe Mecklenburg-Vorpommern ein eigenes Schulobstprogramm aufgelegt. Es gliedert sich in drei Teilprojekte:
Für das gesamte Programm stehen für drei Schuljahre insgesamt 482.900 Euro zur Verfügung. Davon fließen
Der aid-Ernährungsführerschein wurde bereits im Rahmen eines Modellprojektes „Gesunde Schulverpflegung“ in den Jahren 2008 und 2009 an ausgewählte Modellschulen in Mecklenburg-Vorpommern vermittelt. Dabei konnten insgesamt 420 Schülerinnen und Schüler den aid-Ernährungsführerschein erwerben.
Neben der Vermittlung von theoretischem Wissen rund um die Ernährung – Herkunft landwirtschaftlicher Produkte, Verarbeitung, Küchenhygiene u.a. – werden praktische Fertigkeiten geübt.
V.i.S.d.P.: Marion Zinke, MLUV M-V
Internet: www.mv-regierung.de/lu